Um diese Kiste und besonders um ihren Inhalt mache ich schon ganz lange einen Bogen: Nicht eingeklebte Fotos aus längst vergangenen Jahren sind hier zu sehen.

Angeregt durch einen Kommentar von Ina neulich hier auf dem Abstelltraum habe ich mich nun an diese Fotos gemacht. Zuerst habe ich mir drei Fotoboxen gekauft. Pro Stück 1,99 Euro, das war nicht teuer.
Anschließend habe ich alle Fotos aus den Umschlägen geholt und nach drei Hauptthemen in die Fotoboxen einsortiert:
- heimatliche Landschaftsfotos und Fotos hier vom Ort
- private Fotos von Feiern, Festen, vom Alltag, von Urlauben
- Fotos aus Fotoalben, die mal rausgenommen wurden und nun wieder dahin sollten

Die Fotobox mit den Landschaftsfotos und den Fotos unserer Stadt bleibt so. Ich werde die Fotos weder einkleben, noch großartig sortieren. Wenn ich irgendwann mal bestimmte Fotos suche, schaue ich die Box durch. Fertig.
Die Fotobox mit den privaten Fotos werde ich nach Themen sortieren. Zum Beispiel Geburtstagsfeiern, Weihnachten und Ostern, Urlaubsfotos usw.
Daraus werde ich nach und nach Fotoalben machen. Vielleicht auch nur Einsteckalben, mal sehen. Auf jeden Fall werde ich die Fotos eher „abarbeiten“, wenn ich nach Themen arbeite. Das gibt dann ein Urlaubsalbum mit diversen Urlauben, ein Geburtstagsalbum usw.
Die Fotobox mit den rausgenommenen Fotos muss ich einfach nach und nach einsortieren. Da bleibt mir gar nichts anders übrig. Aber nun, da ich die Fotos wieder in den Händen gehalten habe, sind sie mir wieder in Erinnerung und ich mache mich bald mal dran.

Meine digitalen Fotos bewahre ich aktuell auf meinem Laptop auf. Eine Sicherungskopie davon erstelle ich auf meinen beiden externen Laufwerken. Hier werden die Fotos auch abgelegt, wenn sie aus Platzgründen von meinem Laptop verschwinden sollen. Früher habe ich von den Fotos CD’s gebrannt, aber auf den externen Laufwerken kann man die Fotos besser suchen, wenn man etwas braucht.
Warum zwei externe Laufwerke? Einem alleine traue ich nicht, zwei Laufwerke mit denselben Fotos sind sicherer, falls eines mal den Geist aufgibt. Und so teuer sind die externen Laufwerke mittlerweile ja nicht mehr.
Alle Fotos sind in einzelne Themenordner abgespeichert, die ich zum Beispiel so benenne:
„2009-10-12 Fotoaufbewahrung“
Die Fotos in den Ordnern sind auch beschriftet, jeweils mit dem Datum wie oben und einem passenden Stichwort. Nur so finde ich die Fotos wieder. Würden meine vielen Fotos „img2478″ oder ähnlich heißen, würde ich beim Suchen wahrscheinlich wahnsinnig werden. Korrekte Beschriftung gleich nach dem Runterladen von der Kamera zahlt sich auf Dauer aus.
Nachtrag:
Für Mia habe ich ein Spielzeug-Fotoalbum angefangen, als sie noch ganz klein war. Viele ihrer jeweils aktuellen Lieblingsspielsachen habe ich fotografiert und in dieses Album geklebt. Man sortiert doch über die Jahre einiges aus und so bleibt die Erinnerung daran für später erhalten. Hier sind auch Fotos von Mia in bestimmten Spielsituationen eingeklebt. Mia spielt Kaufladen, Mia baut einen Auto-Stau, Mia trinkt Tee mit den Puppen, Mia malt Kreidebilder hinter dem Haus. Inzwischen sind auch Fotos von den aktuellen „Spielzeugen“ wie Handy, CD’s, Posterwände oder Zeitschriften da eingeklebt.
Ich habe ein „berufliches Fotoalbum„. Da hinein kommen alle möglichen Fotos, die mit meinem Arbeitsplatz und den Kollegen und Kolleginnen zu tun haben. So zum Beispiel von Betriebsfeiern, Verabschiedungen, Ausflügen und Geburstagen. Was sich eben im Berufsalltag so ab und zu ergibt. So haben diese Fotos eine gemeinsame Heimat, denn oft sind es ja nur ein oder zwei Fotos von bestimmten Anlässen. Diese Fotos würden im normalen Fotoalbum eher zur vergessenen Nebensache. Und so sind alle beisammen und ich kann so auch meine berufliche Entwicklung über die Jahre oder die Veränderungen am Arbeitsplatz verfolgen.