Archiv für die Kategorie ‘Kreativ’

Becher-Adventskalender

8. November 2009

2009 Adventskalender Becher1

Hier möchte ich einen schnell gemachten Adventskalender aus Bechern vorstellen:

2009 Adventskalender Becher2

Man benötigt dazu 24 Papp- oder Plastikbecher, Transparentpapier, Schere, Klebstoff, Permanentstift, eine Pappunterlage und ein großes Stück Tonkarton. Oh, und natürlich 24 Süßigkeiten oder Adventskalender-Kleinigkeiten.

2009 Adventskalender Becher3

Auf ein großes Stück Pappe wird ein ebenso großes Stück Tonkarton geklebt. Das ist die Unterlage. Mit Klebstoff (z.B. Uhu) werden 24 Becher auf den Tonkarton geklebt. Nun aus dem Transparentpapier 24 runde Deckel ausschneiden. Die Becher mit den Adventskalender-Überraschungen füllen und mit Klebestift den oberen Becherrand umfahren. Die mit Zahlen beschrifteten Deckel auf die Becher kleben. Fertig ist ein bunter Becher-Adventskalender.

2009 Adventskalender Becher4

mehr Ideen für Adventskalender

Adventskalender am Pflanztopf

8. November 2009

2009 Adventskalender Topf1

Einen Adventskalender am Holzlöffel im Pflanztopf, so könnte man das beschreiben, was ich heute fertig gemacht habe. Ich habe einen hohen Pflanztopf gekauft, dazu einen Holzkochlöffel. Der Löffel wird in den umgedrehten Übertopf gesteckt und daran werden Bändel festgeknotet, an den in Serviettenvierteln eingepackte Süßigkeiten hängen. Sieht zwar auf dem Foto etwas überladen aus, in Natura wirkt es aber richtig nett, so 24 Päckchen rund um den Topf drapiert.

2009 Adventskalender Topf2

mehr Ideen für Adventskalender

Strickabende: fingerlose Handschuhe

6. November 2009

2009-11-05 Strickwolle

Gestern habe ich mir diese schöne, bunte, gestreift-geringelte Wolle gekauft und am frühen Abend gleich angefangen, mit der blau-lila-grauen Wolle zu stricken. Heute konnte ich auch nicht damit aufhören. In jeder freien Minute habe ich zu den Stricknadeln gegriffen und ein paar Reihen gestrickt.

2009-11-06 Wolle

Zwei links, zwei rechts. Nun, einen halben Wollknäuel und ein paar Marzipankartoffeln später ist die erste Armstulpe fast fertig. Nur am Daumen muss noch etwas angestrickt werden.

Es macht wieder richtig viel Spaß, das Stricken mit dem Nadelspiel. Wann hab ich zuletzt gestrickt? Das war Anfang des Jahres, glaube ich. Inzwischen ist das erste Paar Armstulpen schon einige Tage fertig. Mia trägt es andauernd und ich kann es deshalb gar nicht vor die Fotolinse bekommen.
Die Idee und die Super-Anleitung dazu habe ich auf der Seite petrastrickt.de gesehen:
Stulpenanleitung für fingerlose Handschuhe

Ideen für Adventskalender

3. November 2009

2008-11-adventskalender8

Letztes Jahr habe ich hier im Abstelltraum verschiedene Adventskalender vorgestellt, die in den vergangenen Jahren unser Wohnzimmer mit spannender Adventsdekoration gefüllt haben. Hier sind die versammelten Links dazu:

Seit September mache ich mir Gedanken wegen Mias diesjährigem Adventskalender. Nicht ständig, aber immer, wenn ich unterwegs bin und mir eine Kleinigkeit auffällt, die ihr gefallen könnte. Jetzt habe ich fast alle Sachen beisammen und kann es kaum abwarten, bis ich mal lange genug alleine zuhause bin, um hier in aller Heimlichkeit darüber berichten zu können.

Außerdem schwirren mit seit einiger Zeit Ideen für einen Becher-Adventskalender und einen Topf-Adventskalender im Kopf herum. Dafür muss ich nur noch die Utensilien und Zutaten besorgen und dann kann es losgehen mit dem Adventskalender-Basteln. Abnehmer dafür gibt’s immer genug.

Fotos aufbewahren

12. Oktober 2009

Um diese Kiste und besonders um ihren Inhalt mache ich schon ganz lange einen Bogen: Nicht eingeklebte Fotos aus längst vergangenen Jahren sind hier zu sehen.

2009-10 Fotoaufbewahrung (1)

Angeregt durch einen Kommentar von Ina neulich hier auf dem Abstelltraum habe ich mich nun an diese Fotos gemacht. Zuerst habe ich mir drei Fotoboxen gekauft. Pro Stück 1,99 Euro, das war nicht teuer.
Anschließend habe ich alle Fotos aus den Umschlägen geholt und nach drei Hauptthemen in die Fotoboxen einsortiert:

  • heimatliche Landschaftsfotos und Fotos hier vom Ort
  • private Fotos von Feiern, Festen, vom Alltag, von Urlauben
  • Fotos aus Fotoalben, die mal rausgenommen wurden und nun wieder dahin sollten

2009-10 Fotoaufbewahrung (2)

Die Fotobox mit den Landschaftsfotos und den Fotos unserer Stadt bleibt so. Ich werde die Fotos weder einkleben, noch großartig sortieren. Wenn ich irgendwann mal bestimmte Fotos suche, schaue ich die Box durch. Fertig.

Die Fotobox mit den privaten Fotos werde ich nach Themen sortieren. Zum Beispiel Geburtstagsfeiern, Weihnachten und Ostern, Urlaubsfotos usw.
Daraus werde ich nach und nach Fotoalben machen. Vielleicht auch nur Einsteckalben, mal sehen. Auf jeden Fall werde ich die Fotos eher „abarbeiten“, wenn ich nach Themen arbeite. Das gibt dann ein Urlaubsalbum mit diversen Urlauben, ein Geburtstagsalbum usw.

Die Fotobox mit den rausgenommenen Fotos muss ich einfach nach und nach einsortieren. Da bleibt mir gar nichts anders übrig. Aber nun, da ich die Fotos wieder in den Händen gehalten habe, sind sie mir wieder in Erinnerung und ich mache mich bald mal dran.

2009-10 Fotoaufbewahrung (3)

Meine digitalen Fotos bewahre ich aktuell auf meinem Laptop auf. Eine Sicherungskopie davon erstelle ich auf meinen beiden externen Laufwerken. Hier werden die Fotos auch abgelegt, wenn sie aus Platzgründen von meinem Laptop verschwinden sollen. Früher habe ich von den Fotos CD’s gebrannt, aber auf den externen Laufwerken kann man die Fotos besser suchen, wenn man etwas braucht.
Warum zwei externe Laufwerke? Einem alleine traue ich nicht, zwei Laufwerke mit denselben Fotos sind sicherer, falls eines mal den Geist aufgibt. Und so teuer sind die externen Laufwerke mittlerweile ja nicht mehr.

Alle Fotos sind in einzelne Themenordner abgespeichert, die ich zum Beispiel so benenne:
„2009-10-12 Fotoaufbewahrung“
Die Fotos in den Ordnern sind auch beschriftet, jeweils mit dem Datum wie oben und einem passenden Stichwort. Nur so finde ich die Fotos wieder. Würden meine vielen Fotos „img2478″ oder ähnlich heißen, würde ich beim Suchen wahrscheinlich wahnsinnig werden. Korrekte Beschriftung gleich nach dem Runterladen von der Kamera zahlt sich auf Dauer aus.

Nachtrag:
Für Mia habe ich ein Spielzeug-Fotoalbum angefangen, als sie noch ganz klein war. Viele ihrer jeweils aktuellen Lieblingsspielsachen habe ich fotografiert und in dieses Album geklebt. Man sortiert doch über die Jahre einiges aus und so bleibt die Erinnerung daran für später erhalten. Hier sind auch Fotos von Mia in bestimmten Spielsituationen eingeklebt. Mia spielt Kaufladen, Mia baut einen Auto-Stau, Mia trinkt Tee mit den Puppen, Mia malt Kreidebilder hinter dem Haus. Inzwischen sind auch Fotos von den aktuellen „Spielzeugen“ wie Handy, CD’s, Posterwände oder Zeitschriften da eingeklebt.
Ich habe ein „berufliches Fotoalbum„. Da hinein kommen alle möglichen Fotos, die mit meinem Arbeitsplatz und den Kollegen und Kolleginnen zu tun haben. So zum Beispiel von Betriebsfeiern, Verabschiedungen, Ausflügen und Geburstagen. Was sich eben im Berufsalltag so ab und zu ergibt. So haben diese Fotos eine gemeinsame Heimat, denn oft sind es ja nur ein oder zwei Fotos von bestimmten Anlässen. Diese Fotos würden im normalen Fotoalbum eher zur vergessenen Nebensache. Und so sind alle beisammen und ich kann so auch meine berufliche Entwicklung über die Jahre oder die Veränderungen am Arbeitsplatz verfolgen.

Fotobuch statt Fotoalbum

12. Oktober 2009

Früher, als ich noch analog fotografiert habe, habe ich meine nachbestellten Fotos immer schön ordentlich in ein Fotoalbum eingeklebt und das Album schön genau beschriftet.
2002 kaufte ich meinen ersten digitalen Fotoapparat und damit fing es an. Ich hatte nun viel mehr Fotos und musste also zuerst eine Auswahl treffen, bevor ich Fotos nachbestellt habe. Irgendwann kam ich nicht mehr so richtig hinterher mit dem Einkleben. Dann habe ich die Fotobücher entdeckt. Das war was für mich! Software runterladen, am PC Layout selbst gestalten, Bilder einpassen, Texte schreiben, hochladen und sich freuen, wenn einem das fertige Fotobuch nach Hause geschickt wird. So ist es auch heute noch, ich bin mit Begeisterung dabei.

2009-10 Fotobuch (2)

eine Seite aus dem Fotobuch unserer Straßburgbesuche

An den Fotobüchern gefällt mir, dass sie qualitativ so hochwertig gemacht sind. Guter Einband, gute Druckqualität, schöne Farben. Ich habe anhand meines Straßburg-Fotobuches mal ausgerechnet, was mich die Fotos in den verschiedenen Größen plus ein passendes Fotoalbum plus die Fotoecken zum Einkleben gekostet hätten. Da war fast kein Unterschied. Wären die Versandkosten nicht gewesen, wäre mich das Fotobuch billiger gekommen.

2009-10 Fotobuch (1)

eine Seite aus dem Fotobuch unseres Londonurlaubs

Gerade für abgeschlossene Themen wie Urlaub, Geburtstag oder Familienfeiern finde ich die Fotobücher besonders praktisch. Erst vergangene Woche habe ich eines für den 70. Geburtstag meiner Mutter fertig gemacht. Jedes Familienmitglied hat sich dazu etwas einfallen lassen, wir haben Fotos und Texte erstellt, handschriftliche Notizen und Fotos von früher eingescannt und im Fotobuch verwendet. Es ist richtig schön geworden. Meiner Mutter wird es bestimmt gefallen, es ist ein Erinnerungs- und Glückwunschbuch geworden.

2009-10 Fotobuch (3)

schmale Fotobücher, die im Regal nicht viel Platz wegnehmen

Ich bestelle meine Fotobücher immer im klassischen DIN A4-Format, aber es gibt viele Formate, Einbände, Farben und fertige Layouts für verschiedene Gelegenheiten zur Auswahl.
Bei den meisten Anbietern muss man sich die Software herunterladen und kann dann mit dem Gestalten beginnen. Man kann viele kleine Fotos auf eine Seite machen oder ein großes, man kann Fotos zuschneiden, mit Rahmen versehen, die Seiten mit verschiedenen farbigen Hintergründen gestalten, viele verschiedene Schriftarten auswählen und und und …
Das fertige Fotobuch wird dann hochgeladen oder per CD verschickt und meist nach wenigen Tagen bekommt man sein Fotobuch zugeschickt oder kann es bei einem Anbieter abholen.
Am besten probiert man so eine Software mal aus und schaut, mit welchem Anbieter man am besten zurechtkommt.
Ich bestelle meistens bei Fotobuch.de und ab und zu bei Fotokasten.de. In meinem Bekanntenkreis wird auch das Cewe-Fotobuch bestellt.
Einfach mal ausprobieren. Kostet zwar etwas Zeit, aber das fertige Fotobuch entlohnt einen garantiert für die Mühe.

Kürbis-Lollies

1. Oktober 2009

2009-09 Kürbislollies (4)

Zur Vorbereitung von Mias Kürbis-Geburtstagsparty haben wir gestern etwas ausprobiert: Kürbislollies.

2009-09 Kürbislollies (1)

Die Zutaten:
orangefarbenes Kreppapier
Schere und Bleistift
kleine Schale als Kreisschablone
Lollies
grünes Band

2009-09 Kürbislollies (2)

Mit der Kreisschablone Kreise auf das Krepppapier zeichnen, diese ausschneiden, halb falten, dann noch einmal halb falten und die Spitze dieses Viertelkreises ganz klein abschneiden. Nun hat man in der Mitte ein kleines Loch. Durch diese Öffnung den Stiel eines Lollies (mit der Lollyumhüllung) stecken und das Krepppapier um den Lolly-Kopf wickeln, oben etwas festdrehen. Aber aufpassen, das Krepppapier reist leicht ein.

2009-09 Kürbislollies (3)

Das Papier mit einem grünen Band festknoten, das überschüssige Papier oberhalb des Bandes abschneiden, ebenso das Band ganz kurz abschneiden. Fertig ist ein Kürbislolly.
Das nächste Mal werden wir die Folie der Lollyverpackung am Stiel vorher noch abschneiden, das sieht dann besser aus.

Ideen zum Thema: „Basteln im Herbst

Mias Kürbis-Party – auch Pumpkin-B-Day-Party genannt:
x Einladung zur Geburtstagsparty
x Kürbis-Lollies
x Kürbisparty – die Dekoration
x Kürbisparty – das Essen
x Kürbisparty – das Kürbisschnitzen

Mias Aufbewahrung für Ohrringe

1. Oktober 2009

Was haben Papier-Pralinenmanschetten mit Ohrringen zu tun?
Auf den ersten Blick nicht viel.

2009-09 Ohrringaufbewahrung2

Aber andererseits doch. Eine der Schubladen in Mias Kleiderschrank ist in Fächer unterteilt. Eines der Fächer dient als Ohrring-Aufbewahrung. Natürlich verhaken sich die Ohrringe immer wieder und Mia muss sie mühsam auseinanderfieseln.
Sie hatte also die Idee, das Fach noch mehr zu unterteilen.

2009-09 Ohrringaufbewahrung1

Dazu hat sie das Fach ausgemessen, einen Tonkarton in der passenden Größe zugeschnitten und mit 12 Papierförmchen beklebt, die man üblicherweise für Pralinen als Verpackung nimmt. In jedes der 12 Papierförmchen hat sie – der Stabilität wegen – noch ein Papierförmchen geklebt. Dieses Tonkarton-Papierförmchen-Gebilde hat sie in das Fach in der Schublade gelegt und mit Ohrringen gefüllt. Wir wissen zwar noch nicht, ob das Ganze lange haltbar ist, aber schöner als vorher sieht es aus und es schützt die einzelnen Ohrringpaare.

2009-09 Ohrringaufbewahrung3

Geburtstagseinladungen basteln

20. September 2009

2009-09-19 Einladungskarten (4)
Am Samstag habe ich die Einladungskarten für den runden Geburtstag meiner Mutter fertig gemacht. Vor ein paar Wochen hatten wir ihr einige Einladungskarten zur Auswahl gegeben und sie hatte sich für eine Karte mit Blumenstraußmotiv entschieden.

2009-09-19 Einladungskarten (7)
Das Blumenstraußpapier habe ich aus orangefarbenem Krepppapier ausgerissen. Damit die dazugehörige Schleife sich besser binden und befestigen lässt, lege ich das Krepppapierstück auf eine Schere und binde dann die Schleife.

2009-09-19 Einladungskarten (9)
Das hier sind die ersten vier Einladungskarten. Den Einladungstext schreibe ich am PC und drucke ihn aus. Er wird als Einlegeblatt in die Einladung gelegt, meine Mutter unterschreibt die Karten und dann sind sie fertig zum Versand an die Gäste.

Erster Schultag in der 7. Klasse

13. September 2009

Kinder, wie die Zeit vergeht …

2009-09-13 Schultüte

… schon sind die Sommerferien wieder vorbei. Mia geht ab morgen wieder zur Schule. Als verwöhntes Einzelkind bekommt sie von mir natürlich auch dieses Jahr wieder eine kleine Schultüte für den ersten Schultag. Darin sind ein paar Gummibärchenfrüchte und drei Stifte. Ich hab Mia auch noch eine Karte mit vielen guten Wünschen für den Start ins neue Schuljahr geschrieben. Das bekommt sie morgen beim Frühstück.
Mia kommt nun in die 7. Klasse und freut sich eigentlich darauf, ihre Klassenkameradinnen wieder zu sehen. Das zumindest hat sie heute Nachmittag gesagt. Sie wird auch einen neuen Klassenlehrer bekommen und ein paar neue Schulfächer.
Und ich bin gespannt auf den Stundenplan. Daran wird sich unser Privatleben unter der Woche ausrichten. Wann, wie lange und wie oft ist Mittagsschule? Wann wird Mia sonst nach Hause kommen? Ab morgen werden wir auch wieder täglich unser örtliches Geschäft für Schulbedarf stürmen, denn bis man alle Schulhefte und die passenden Umschläge beisammen hat, das dauert immer etwas. Ja, morgen geht der Alltag wieder los. Schön.