
Die drei Wochen Weihnachtsferien sind seit gestern um. Mia und ich mussten uns gestern erst einmal darüber unterhalten, wann wir morgens aufgestanden sind und bis wann Mia spätestens aus dem Haus gehen muss, um ihren Bus noch zu bekommen. Ach ja, Schulvesper machen. Das steht ja auch noch auf der morgendlichen Erledigungsliste. Wo ist noch gleich die Fahrkarte für den Januar? Und ist eigentlich sonst noch etwas zu erledigen, bevor die Schule wieder anfängt. OK, es ist Sonntag. Das bedeutet, dass wir das wichtige unbedingt mitzubringende Geodreieck doch erst morgen besorgen können. Tja, eine von uns hätte nun auch wirklich vorher dran denken müssen-sollen-können. Oh, das Bild für die Kunststunde hätte in den Ferien fertiggemacht werden sollen. Nun wisst ihr, was Mia am Sonntag hauptsächlich gemacht hat. Das Ergebnis (oben) kann sich aber sehen lassen, finde ich.
Ich denke, wir brauchen jetzt ein, zwei Tage, bis wir unseren gemeinsamen Alltagsrhythmus wieder gefunden haben. Ich musste zwar an allen Werktagen arbeiten gehen, habe mir aber einen eigenen morgendlichen Ablauf angewöhnt, da Mia in den Ferien ja nicht mit mir morgens um kurz nach sechs aufstehen musste.
Ein Hoffnungsschimmer: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, also werden wir bald wieder in den alten Bahnen laufen.
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