Im August diesen Jahres habe ich mich – noch nichts von jedweder Finanzkrise ahnend – für ein Tagesgeldkonto bei der Deutschen Finanzagentur entschieden und überweise seitdem an jedem Monatsanfang ganz stolz einen mir möglichen Betrag auf mein Schuldbuchkonto bei der Bundesrepublik Deutschland.
17.08.2008: Sparkonto vs. Tagesgeldkonto
26.08.2008: Tagesgeldkonto
Ich bin froh, dass ich mich für das Tagesgeldkonto des Bundes entschieden habe. Ich habe mich als Nicht-Expertin in Finanzdingen schon immer für die sicheren Varianten entschieden und habe es noch nie bereut. Klar sind mittlerweile die Zinsen nicht mehr so hoch wie im August, aber es ist immer noch besser als das Geld auf dem normalen Spar- oder Girokonto zu belassen.
Nun habe ich wieder Post von der Deutschen Finanzagentur bekommen, einen schriftlichen Newsletter. Darin werden unter anderem die verschiedenen Geldanlegemöglichkeiten bei der Deutschen Finanzagentur so erklärt, dass man es auch als Laie gut versteht.

Wer sich für die Infos der Deutschen Finanzagentur für private Anleger interessiert, kann sich hier informieren: Private Anleger – Publikationen
Ich bin kein Finanzexperte – und werde es auch bestimmt nie. Aber ich möchte mit meinen Blogeinträgen Andere dazu ermutigen, sich die Angebote mal anzusehen und durchzulesen. Ich gehe nicht gerne zur Bank und lasse mich da beraten, da ich mich dabei zu unsicher fühle. Man kann mir da viel erzählen. Ich kann nicht beurteilen, ob die Bank bzw. die Berater nur an mir verdienen möchten oder ob ich wirklich gut beraten werde. Von Bank zu Bank zu tingeln und alle Angebote zu vergleichen, dazu habe ich keine Geduld. Und für einen Besuch beim unabhängigen Finanzberater ist meine finanzielle Situation absolut nicht lohnend.
Vielleicht gibt es ja Leute, denen es auch so geht und die sich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen nun auch „auf die Socken machen“ und anfangen Geld zu sparen und dieses Geld etwas gewinnbringender und dabei trotzdem so sicher wie möglich anlegen.
www.bundeswertpapiere.de/tagesanleihe
Es gibt natürlich auch noch viele andere Möglichkeiten, wichtig ist nur, dass man anfängt, sich darum zu kümmern.
Nachtrag vom 18.11.2008: Als ich eben bei der Bank war und meine Kontoauszüge geholt habe, ist mir dieser Eintrag noch einmal durch den Kopf gegangen. Da ich mittlerweile einiges über Tagesanleihen usw. gelesen habe und mir das alles verständlicher ist, würde ich es mir mittlerweile auch zutrauen, mich bei einer Bank beraten zu lassen. Was mir vor einigen Monaten wie spanische Dörfer vorgekommen ist, sieht heute gar nicht mehr soo überwältigend aus…
Schlagworte: Geld anlegen, Sparen, Sparkonto, Tagesanleihe, Tagesgeldkonto Informationen
31. März 2009 um 09:39 |
Tagesgeld ist eigentlich recht simpel. Man gibt der Bank sein Geld tageweise und kann es jederzeit zurückbekommen. Zumindest wenn die Bank nicht wie die Kaupthing Edge pleite geht.
Die Bundesanleihen sind auch keine schlechte Anlage, allerdings wären mir die Zinsen zu mickrig.