Geburtstagskarten basteln

By abstelltraum

Geburtstagskarten und Geburtstagseinladungenbraucht man ja immer wieder. Wir machen unsere Glückwunschkarten am liebsten selber. Heute haben wir vier Karten gebastelt, für die wir – mit Material herholen und anschließend wieder wegräumen – nicht mal 30 Minuten gebraucht haben.

Ausgangsmaterial für unsere Karten ist meistens einfarbiges Tonpapier. Ein DIN A4-Bogen wird zur Hälfte gefaltet und dann durchgeschnitten. Die übrig gebliebenen Hälften (in Größe DIN A5) werden noch einmal in der Mitte gefaltet. Fertig ist der Karten-”Rohling”. Wir haben über die Jahre viele Motivlocher und Schablonen zusammengekauft, die wir immer wieder gut gebrauchen können. Da ein guter Motivlocher nicht gerade billig ist, kaufe ich mir nur ab und zu einen weiteren dazu. Motivlocher gibt es in vielen Bastelgeschäften, auch in den Bastelshops im Intenet (zum Beispiel bei www.Opitec.de) kann man sie bestellen. Nicht jeder Motivlocher, der “süß” aussieht, ist dann auch nützlich. Ich würde empfehlen, nur gängige Motive wie Herz, Stern, Blume, Kreis oder jahreszeitlich typische Motivlocher, zum Beispiel mit Weihnachtsmotiven, zu kaufen.

Zurück zum Karten basteln:
Materialbedarf: Papier in verschiedenen Farben, Motivlocher, Bleistift, Schere, Filzstift, Klebestift, Schablonen.
Wer keine Motivlocher oder Schablonen hat, kann sich auch mit Weihnachtsgebäck-Ausstechförmchen behelfen. Das haben wir früher immer als Schablone für Herzen, Blumen oder ähnliche Figuren benutzt.


Karte aus Tonpapier nach den Angaben oben schneiden und falten. Wir haben für die erste Karte unseren Glücksklee-Motivlocher genommen und einige Kleemotive ausgestanzt.

Am rechten Rand der Karte haben wir den Rand einer Schablone mit Bleistift aufgezeichnet und dann ausgeschnitten. Man kann – wenn keine Schablone vorhanden ist – mit dem Bleistift auch ein einfaches Wellenmuster aufmalen oder den Rand mit einer Zickzackschere oder Wellenschere ausschneiden.
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Die Kleemotive werden nun mithilfe des Klebestiftes auf die Karte geklebt. Dabei reicht es vollkommen aus, wenn etwas Kleber am Motiv ist, das Motiv muss nicht komplett mit dem Klebestift eingestrichen werden. Die Motive haben wir nach Lust und Laune auf die Karte geklebt und einen Glückwunsch dazugeschrieben. Fertig ist die Karte. Je nachdem, ob das Tonpapier dunkel oder hell ist, wird im Innenteil der Karte der Text mit hellem Silberstift oder mit dunklen Stiften geschrieben. Der ausgeschnittene rechte Rand fällt auf dem Foto zwar nicht auf, sieht aber in Natura ganz gut dazu aus. Wir malen den Glückwunsch-Gruß vorne auf der Karte meistens noch mit einem farblich passenden Buntstift nach.

Nach dieser Methode werden auch die Karten Nummer zwei bis vier gebastelt:
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Klar, die Karten sehen aus wie selbst gemacht. Aber das sollen sie ja ruhig. Wir wollen keine Designerkarten verschenken, ebenso ist es wichtig, dass Mia und ich das Kartenbasteln gemeinsam machen können und dass wir Spaß daran haben :-)
Noch ein Tipp zum Schluss: Wir stellen immer den Papierkorb direkt an den Tisch, an dem gebastelt wird. Papierabfälle kommen sofort in den Papierkorb, so muss man später nicht so viel wegräumen.
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Mehr Karten beim Stichwort “Kreativ” und bei Geburtstagseinladungen.

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