Seit letztem Wochenende bin ich fertig mit meiner Kleiderschrankausräumaktion
Zwei Altkleidersäcke habe ich voll bekommen und sie dann in den Kofferraum meines Autos verfrachtet und am Montag in einen Altkleidercontainer eingeworfen. Reue bisher? Nein, eher Erleichterung. Ich habe den langen, braunen Mantel entsorgt, die gemusterte Jacke und alle zu engen Blusen. Ebenso meine verwaschenen „Erinnerungs“-T-Shirts. Alles weg. Und es war gar nicht schlimm. Ich habe die Entscheidung getroffen, dass mir diese Dinge nicht fehlen werden.
Aus einigen meiner „Erinnerungs-„Kleidungsstücken habe ich Kissen oder Taschen genäht und aus einige Blusen habe ich Stoffstücke herausgeschnitten, falls ich mal Reste brauche. Eine praktische Art der Wiederverwertung
Mit Mias Kleidungsstücken habe ich etwas ganz anderes gemacht: Eine meiner Kolleginnen bei uns im Betrieb hat drei Töchter zwischen 5 und 10 Jahren. Ich habe sie gefragt, ob sie Mädchenkleidung brauchen kann und sie hat gleich begeistert ja gesagt. Also habe ich ihr die drei Kisten und Tüten unbesehen vorbeigebracht. Die Mädchen haben sich sehr gefreut über die große Kleidungsauswahl und ich habe mich gefreut, weil ich meinen Schrank leer habe und gar zusätzliche keine Arbeit damit hatte. Das war schön.
Alles in Allem hat sich das Kleiderschrankausräumen nun doch hingezogen, aber ich habe nie die Lust verloren und war auch nicht gestresst. Immer wieder 15 Minuten daran arbeiten, dann ist auch ein sechstüriger Kleiderschrank irgendwann mal durch. Ich habe die verbliebenen Kleidungsstücke neu einsortiert und mir durch den Kauf und Einbau von zwei zusätzlichen Regalböden neuen Platz geschaffen. Wenn ich jetzt die Schranktüren öffne, macht sogar das Wäscheeinräumen Spaß.
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