Vor einigen Tagen habe ich beim Autofahren im Radio einen Bericht über das Tagesgeldkonto der Finanzagentur der Bundesregierung Deutschland gehört. Nachdem ich zufällig auch noch einen Fernsehbericht über dasselbe Thema gesehen habe, habe ich mir Gedanken gemacht.
Wenn mein Sparkonto gerade mal so viel Zinsen bringt, dass die Inflationsrate ausgeglichen wird, ist das ja eigentlich kein gutes Geschäft. Nun bin ich leider etwas desinteressiert und demzufolge uninformiert, was Geld anlegen und Geldgeschäfte angeht. Aber ich bin gut in Internetrecherche. Also habe ich mich auf den folgenden Seiten zum Thema Tagesgeldkonto schlau gemacht:
Bundeswertpapiere – Tagesanleihe
Mein Fazit, nachdem ich mir die Beiträge gut durchgelesen habe: Ich werde ein Tagesgeldkonto beim Bund eröffnen. Das bedeutet, dass ich das Geld meines Sparkontos auf dieses Tagesgeldkonto überweise. Mir ist Sicherheit sehr wichtig, ich möchte auf gar keinen Fall ein Risiko eingehen. Außerdem möchte ich etwas Längerfristiges, da ich mich nicht so gerne monatlich oder sogar wöchentlich um diese Geldgeschäfte kümmern möchte. Deshalb die Entscheidung für das Angebot der Deutschen Finanzagentur.
Das Tagesgeld ist trotzdem jederzeit verfügbar und das Konto ohne Kündigungsfrist kündbar. Man muss nur die Zeit für die Überweisung vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto mit einkalkulieren. Ich hebe vom Sparbuch normalerweise nur planbare Ausgaben wie für den Urlaub, für größere Anschaffungen usw. ab, muss also nicht „sofort“ auf das Geld zugreifen können.
Kostenlos ist die Eröffnung des Kontos auch noch, mal sehen, ob das stimmt.
Wie funktioniert das nun? Ich muss als erstes ein Schuldbuchkonto eröffnen. Dazu bin ich auf die Seite www.bundeswertpapiere.de/tagesanleihe gegangen und habe den Menüpunkt „Tagesanleihe kaufen“ und dann “Konto eröffnen” ausgewählt. Nachdem ich das entsprechende Formular ausgefüllt habe, habe ich den Antrag ausgedruckt, unterschrieben und mir eine Kopie gemacht. Im Formular muss man Name, Adresse, Geburtsdatum usw. angeben. Im zweiten Schritt wird die Kontonummer des eigenen Girokontos und das Kreditinstitut abgefragt.
Außerdem kann man auf dieser Internetseite auch gleich einen Freistellungsantrag ausfüllen und mitschicken.
Als nächstes werde ich zu meiner Bank gehen und meine Unterschrift auf dem Antrag zur Kontoeröffnung bestätigen lassen. Dann kommt der Antrag zur Kontoeröffnung zusammen mit dem Freistellungsantrag im Umschlag zum Briefkasten und wird an die Deutsche Finanzagentur nach Frankfurt geschickt. Ich bin gespannt, wie es dann weitergeht.
Schlagwörter: Geld anlegen, Sparen, Sparkonto, Tagesanleihe, Tagesgeldkonto, Zinsen
18. August 2008 um 12:44 |
wie wird dieses tagesgeldkonto denn verzinst? ich denke, dass ist auch einer der wichtigsten punkte
26. August 2008 um 16:56 |
Es wird nach dem EONIA-Zinssatz, abzüglich einer Provision für die dt. Finanzagentur verzinst. Siehe auch
http://www.tagesanleihen.de/beschreibung-tagesanleihe.html
der letzte Absatz. Mit den aktuellen Tagesgeldangeboten kann der aktuelle Tagesanleihe-Zinssatz leider nicht mithalten. Dafür steht aber die hohe Sicherheit als Plus.
gruss