In meinem Schlafzimmer stehen drei zweitürige Kleiderschränke und – man glaubt es kaum, die Schränke sind übervoll. Ausmisten, Kleidung aussortieren, Platz schaffen, das klingt doch ganz einfach und vernünftig, richtig? Aber bis man erst mal den Anfang macht…
Da sind die drei Kisten und Tüten mit Kleidung von Mia, die eigentlich für den Secondhand-Shop gedacht sind. Die nehmen die Kleidung verständlicherweise nur fisch gewaschen, gebügelt und nach vorheriger Terminabsprache. Obwohl ich die Kleidung gewaschen und gebügelt in die Kisten gelegt habe, sollte ich sie nach über einem Jahr Lagerung besser noch einmal waschen und bügeln.
Warum ist es eigentlich so schwer, das Telefon zu nehmen, die eingespeicherte! Telefonnummer des Secondhand-Shops anzurufen und einen Termin zu vereinbaren?
Und meine eigene Kleidung: Der braune lange Mantel passt zwar noch und sieht auch noch gut aus, wird aber nicht mehr gebraucht. Und was ist mit der gemusterten Jacke, die mir eigentlich nicht gefällt, aber viel zu schade ist zum Wegwerfen. War leider ein Fehlkauf. Einige Blusen sind fast wie neu, aber ein bisschen zu eng. Wenn ich mal abnehme, würden sie wieder passen. Und da gibt es noch die T-Shirts und Pullover, die entweder verwaschen sind oder abgetragen aussehen. Aber da hängen so viele Erinnerungen daran…
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