Krippenausstellung in Waldenbuch

22. November 2009 von abstelltraum

Am heutigen Sonntag hat in Waldenbuch (Kreis Tübingen, Baden-Württemberg) die Krippenausstellung im Museum für Volkskultur angefangen. Bis zum 2. Februar 2010 sind die im ganzen Museum verteilten Krippen zu sehen. Wir waren letztes Jahr auch schon bei dieser Krippenausstellung und waren ganz begeistert.

Das Museum für Volkskultur ist eine Zweigstelle des baden-württembergischen Landesmuseums und im Schloss in Waldenbuch untergebracht. Das Schloss als Museum an sich ist schon sehr interessant und die Räume und Außenanlagen sehr schön.

Hier sieht man den Flur hinter dem Eingangsbereich. Überall im Museum verteilt gibt es Sitzgelegenheiten, falls einem mal nach Ausruhen zumute ist.

Der erste Gang führt uns eigentlich immer ins Untergeschoss zum Krämerladen. Das ist zum Beispiel ein Regal mit Stoffen aufgebaut und davor stehen viele Kisten und Kästen, wie sie früher in einem Krämerladen in Gebrauch waren.

Besonders gut gefällt uns dieser große Schubladenschrank. Am liebsten würden wir mal alle möglichen Schubladen aufziehen und nachsehen, ob da was drin ist. Da wird man einfach neugierig, wenn man davor steht.

In der Ausstellung werden viele Alltagsgegenstände gezeigt. Hier zum Beispiel sieht man hölzerne Kochlöffel in unterschiedlichsten Abnutzungsformen. Der ganz rechts ist eigentlich nur noch ein Holzstab, so abgenutzt ist er. Sparsame Schwaben … oder bettelarme Schwaben?

Hier stehe ich gerade auf dem Treppenaufgang zum 2. Obergeschoss und schaue auf die bunten Blech-Reklametafeln aus früheren Tagen.

Hier sieht man, wie eine der Krippen in die Ausstellung integriert ist. Es gibt Krippen aus vier Jahrhunderten zu sehen. Viele große Krippen mit aufwändig gestalteten Figuren, Kostümen und Szenebildern sind zu bestaunen.
Links im Gang hängen verzierte Feierabendziegel und man kann an den Wänden die Bemalung der Gänge des Schlosses gut erkennen.

Nun sind wir im Sonderausstellungsraum angelangt. Hier sind viele moderne Krippen ausgestellt, zum Beispiel die Playmobil-Krippe, die Überraschungsei-Krippe oder hier im Bild die Alessi-Krippe aus dem Jahr 2008.

Diese Krippe hat uns besonders gut gefallen, weil sie inmitten einer so schönen Schnee-Wald-Landschaft aufgebaut ist.

Auch eine ganz moderne Krippe ist hier zu sehen: Holzblöcke, bezeichnet mit den Namen der Personen und der Tiere. Da ist die Krippe auf das Wesentlichste reduziert und hat Symbolcharakter. Man hat aber das traditionelle Krippenbild im Kopf und setzt deshalb diese Holzblöcke automatisch in Bezug dazu, finde ich.

Und weiter geht es durch die Ausstellung, es gibt noch so viel zu sehen. Zum Beispiel dieses idealisierte Plakat mit den Kindern, die sich über die Puppenküche, das Schaukelpferd, die Trommel, viele Bauklötze und das Bilderbuch freuen.

An diesem Geschirr bleibe ich jedes Mal gerne stehen. „Volksgeschirr“ ist es bezeichnet. Für mich weckt es Erinnerungen an meine Kindheit. Meine Großmutter hatte genau so eine rot-gepunktetes Kanne in Gebrauch, aus der sie mir immer ein Glas Milch einschenkte. Kindheitserinnerungen …

Mit diesem Foto möchte ich den Bericht über den Museumsbesuch beenden. Es zeigt schöne alte Backformen aus Kupfer und Blech.
Es gibt noch so viel mehr zu sehen in diesem Museum, am allerbesten schaut man sich das selbst mal an.

Verbinden lässt sich dieser Museumsbesuch mit einem Besuch des Museum Ritter und des Schoko-Ladens von Ritter Sport (auch Sonntags geöffnet). Beides ist nicht mal einen Kilometer vom Museum entfernt.
Übrigens: Der Waldenbucher Weihnachtsmarkt findet am 4. und 5. Dezember 2009 statt.

Weblinks & eigene Links:

Museum für Volkskultur

Unser Besuch im Museum für Volkskultur im Dezember 2008

Weihnachtsmarkt 2008 in Waldenbuch

Unser Besuch bei Ritter Sport im Dezember 2008

Ritter Sport Schokolade in Waldenbuch

Museum Ritter in Waldenbuch

Obstsalat

22. November 2009 von abstelltraum

Der erste Obstsalat der Saison: Banane, Apfel, Orange, Ananas und Walnüsse. Alles gut geschält, klein geschnitten oder geknackt und ab damit in eine Schüssel. Etwas Zitronensaft dazu, gut umrühren, die Tochter rufen und dann … verspeisen, genießen, sich schmecken lassen …

Schöner Samstag

22. November 2009 von abstelltraum

Morgens um kurz nach sieben Uhr präsentierte sich dieser schöne Sonnenaufgang.
Was für ein spektakulärer Start in den Samstag!

Ganz motiviert von der Begeisterung über das schöne Morgenrot hab ich mich gleich danach daran gemacht, Plätzchenteig für „Ausstecherle“ zu machen. Ich möchte die mit Orangensaftguß versehenen Plätzchen nächste Woche mit ins Büro nehmen und zusammen mit meiner auf einem Infoblatt formulierten Idee des Weihnachtsplätzchentausches an meine Kolleginnen und Kollegen verteilen.

Zuerst wollte ich eine E-Mail schicken, dann kam mir die Idee mit den Plätzchen. Dann prägt sich die Idee bestimmt besser ein und motiviert zum Mitbacken-und-Mittauschen.

Nichts als Stricken im Sinn

18. November 2009 von abstelltraum

Zur Zeit bin ich ganz versessen auf’s Stricken. Ich hab nun schon mehrere Handschuhe oder besser gesagt, fingerlose Fast-Handschuhe gestrickt. Mia hat zwei Paar, ich habe ein Paar, meine Mutter hat welche, meine Vielleicht-Schwägerin hat bald ein Paar davon …
Ich sitze in jeder freien Minute auf dem Sofa und stricke. Es ist fast wie eine Sucht. Ich lass fast alles andere liegen und denke nur noch ans Stricken. Kunterbunt sieht auch mein Strickkorb aus. Rosa-und-Rote-Handschuhe aus Wollresten für Mia, dann die grüne Wolle, die erst noch auf ihren Strickauftritt wartet. Ein angefangener Handschuh, ein fertiger Handschuh, dessen Partner irgendwie schon bei der Wäsche gelandet ist. Dazu kommt noch die Wolle für Socken, die eine Freundin gerne gestrickt haben möchte. Hach, ist das nicht schön, so viel zu stricken.
Aber gibt es da nicht noch andere Dinge? Das bisschen Haushalt? Den Adventskalender von Mia fertig machen? Die Ankündigung für den Plätzchentausch, die ich schon lange fertig haben wollte. Das Bloggen hier beim Abstelltraum? Die Bügelwäsche?
Das alles muss jetzt ein Weilchen warten … sprach die Süchtige und strickte weiter.

Hackfleischbrot

18. November 2009 von abstelltraum

Am Wochenende habe ich ein Brot gebacken, das ich früher öfter mal gemacht habe: Hackfleischbrot.
Man nimmt ein kleines Brot oder ein Baguette und höhlt es innen aus. Bei mir klappt das ganz gut mit dem Stiel eines langen Holzkochlöffels. Nun füllt man Hackfleisch in das Brotinnere. Je nach Brotgröße benötigt man 300 bis 500 Gramm gewürztes Hackfleisch.
Das Hackfleisch wird so gewürzt, wie wenn man Hackbraten machen wollte. Je nach Laune und Kühlschrankinhalt kommen auch noch klein geschnittene Pilze, Paprika oder Tomaten mit ins Brot.
Das gefüllte Brot wird fest mit Alufolie umwickelt und im Backofen 50 – 60 Minuten bei 200 °C gebacken. Nach dem Backen das Brot in dicke Scheiben schneiden. Es schmeckt frisch und heiß aus dem Backofen, kann aber auch kalt gegessen werden.
Bei uns gab es dazu einen gemischten Salat und sprudelndes Mineralwasser.

Sonntagsfrühstück, Küchenbild und Schokos

18. November 2009 von abstelltraum

Am Sonntag früh mit dem Hund spazieren gehen, dann um 8 Uhr auf dem Heimweg beim Bäcker vorbei und Brötchen für’s Frühstück holen. Zuhause den Tisch decken und die Tochter zum Sonntagsfrühstück einladen. Ja, so war das letzten Sonntag.

Am späten Vormittag dann endlich mal das Küchenbild aktualisieren. Vier schöne Fotos warten schon seit einiger Zeit darauf, dass sie vom Umschlag in den Bilderrahmen wechseln können. Nun ist es geschafft und fröhlich bunte Farben begrüßen uns ab sofort in der Küche.

2009-11-14 Küchenbild

Nachmittags eine Tafel Schokolade und etwas Kuvertüre schmelzen, dazu einige Cornflakes unterrühren. In Pralinenpapierchen füllen und bis zum Nachmittagskaffee warten, dann sind die leckeren Schokos fest geworden und warten auf den Verzehr. Schnell gemacht und schnell weggenascht.

Tulpenzwiebeln

18. November 2009 von abstelltraum

Mein jüngster Bruder, zieht mit seiner Freundin nach Stuttgart. Beide haben eine schöne Wohnung – ohne Garten. Nun bekommt dieser Bruder im Büro von einem Vertreter aus Holland sechs Packungen Tulpenzwiebeln geschenkt und … bringt alle zu uns. Wir haben einen Garten. In diesem Garten werden nächstes Frühjahr hoffentlich 60 tulpig-bunte Tulpen für fröhliche Frühlingsgefühle sorgen.

Danke lieber Bruder, wir laden euch im Frühjahr auch mal wieder zum Kaffeetrinken auf der Terrasse ein … mit Blick auf die Tulpen.

Blättergesäumter Weg

11. November 2009 von abstelltraum

2009-11-11 Weg

Die Sonne hat sich um die Mittagszeit wieder mal gezeigt. Da hat Liza und mich in der Mittagspause nichts mehr drinnen gehalten und wir sind über Wiesen und durch den Wald gestürmt. Viele bunte Blätter haben unseren Heimweg gesäumt. Und Mia hat uns zuhause etwas angemault, weil wir noch weg waren, als sie von der Schule nach Hause kam. Aber es war einfach zu schön draußen…

Novemberabend zuhause

11. November 2009 von abstelltraum

2009-11-10 Strickzeug

Die Abende im Winterhalbjahr sind doch eigentlich gleich lang wie die Abende im Sommerhalbjahr, oder? Wieso kommt es mir derzeit dann so vor, als hätte ich nun Abends weniger Zeit für dieses und jenes? Liegt wohl am früheren Einbruch der Dunkelheit … oder daran, dass ich viel Zeit mit Stricken verbringe und deshalb die Abende nur so vorbeifliegen. Aber es ist einfach zu gemütlich auf dem Sofa, mit einem leckeren Milchkaffee und ein paar Süßigkeiten. Dazu der kleine Hund, der zu meinen Füßen schläft und die liebe Mia, die mir von ihrem Tag erzählt. Mach ich heute Abend wieder…

Novembernachmittag in Grau

10. November 2009 von abstelltraum

2009-11-10 Kälte

Ich hab den Reißverschluss ganz hochgezogen, aber der kalte, eisige Wind pfeift trotzdem etwas durch die Jacke. Bibber. Zitter. Ist das heute kalt hier draußen! Aber irgendwie auch schön, diese kalten Temperaturen so direkt zu spüren. Da freut man sich doch sehr auf das warme, gemütliche Zuhause.
Liza stört das kalte Wetter anscheinend nicht. Sie rennt rum, zieht schnüffelnd ihre Kreise, bleibt ab und zu stehen und lässt sich die langen Ohren um die Nase wehen.
Nach einiger Zeit hab ich mich doch tatsächlich etwas an die Kälte und den Wind gewöhnt. Mein Blick geht zum Horizont. Neblig und trüb sieht alles aus. Na warte, wenn ich heimkomme, gibt’s irgendwas Warmes und irgendwas Leckeres dazu.